"SEELENBRAND"
Nur wenn etwas geht, kann etwas Neuses folgen.
Ein Wolff │ 8 × 10 cm │xx kg│ Öl auf Karton │ Massivholzrahmen
Dieses Ölgemälde entzieht sich bewusst den bissherigen Personenstudien und öffnet stattdessen einen intimen, schonungslosen Blick in das Innere der Künstlerin selbst. Als Selbstporträt entstanden, reflektiert es ihren körperlichen und seelischen Zustand im Sommer 2026, geprägt von der Erfahrung einer schweren Autoimmunerkrankung. In dichten, expressiven Farbschichten manifestieren sich eine brennende Seele, der Verlust von Kontrolle, rohe Wut und tief empfundene Ohnmacht. Doch jenseits dieser Intensität offenbart sich eine stille, unbeirrbare Stärke: die Fähigkeit, im Zerfall einen Übergang zu erkennen.
Das Werk bewegt sich zwischen Zerstörung und Transformation. Es erzählt nicht nur vom Schmerz, sondern auch von der Kraft des Wandels, davon, dass aus der Asche des Vergehenden etwas Neues, Eigenständiges entstehen kann.
Gerade in dieser Dualität liegt seine eindringliche Wirkung und seine besondere Relevanz innerhalb der zeitgenössischen Malerei.